Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 4. September 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
1.1 Anbieter ist Dominik Lau, Einzelunternehmen, Schützenstraße 8, 52531 Übach-Palenberg, Deutschland, E-Mail: [email protected], Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE358483716 – nachfolgend „Exception-Host“ oder „wir“.
1.2 Diese AGB gelten für Verträge über Hosting-, Server-, Cloud-, Speicher-, Domain-, Software-, Lizenz-, Support- und Colocation-Leistungen gegenüber Verbrauchern und Unternehmern. Verbraucher und Unternehmer bestimmen sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
1.3 Individuelle Vereinbarungen und die jeweilige Produktbeschreibung gehen diesen AGB vor. Für ihren Regelungsbereich gelten zusätzlich die im Bestellprozess einbezogenen besonderen Bedingungen, insbesondere die Zusatzbedingungen für Server- und Webspaceprodukte und die Abuse-Politik.
1.4 Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt haben.
2. Kundenkonto und Vertragsschluss
2.1 Der Kunde hat Pflichtangaben vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben, Änderungen unverzüglich zu aktualisieren und Zugangsdaten geheim zu halten. Er ist für selbst angelegte Unterbenutzer und deren Berechtigungen verantwortlich.
2.2 Produktdarstellungen sind eine Aufforderung zur Bestellung. Mit dem verbindlichen Absenden gibt der Kunde ein Vertragsangebot ab. Eine automatische Eingangsbestätigung ist noch keine Annahme. Der Vertrag kommt durch ausdrückliche Annahme, Bereitstellung oder Beginn der Leistung zustande. Erfolgt innerhalb von fünf Werktagen keine Annahme, ist der Kunde nicht mehr an sein Angebot gebunden.
2.3 Wir dürfen eine Bestellung vor Vertragsschluss aus sachlichem Grund ablehnen, insbesondere bei falschen Angaben, Sicherheitsrisiken, offenen Forderungen oder fehlender technischer Verfügbarkeit. Vertragssprache ist Deutsch.
3. Leistungen und Produktbeschreibung
3.1 Art und Umfang der Leistung ergeben sich aus der bei Bestellung geltenden Produktbeschreibung, Bestellübersicht und Auftragsbestätigung. Eine bestimmte Ausstattung, Verfügbarkeit, Bereitstellungszeit, IP-Anzahl, Trafficmenge, Portgeschwindigkeit, Lizenz oder Supportleistung ist nur geschuldet, wenn sie dort zugesagt ist.
3.2 Als dediziert bezeichnete Ressourcen werden ausschließlich dem betreffenden Produkt zugeordnet; andere Ressourcen können virtualisiert oder gemeinsam genutzt werden. Soweit kein Kauf vereinbart ist, werden Hardware, IP-Adressen und Lizenzen nur für die Vertragsdauer zur Nutzung überlassen.
3.3 Wir dürfen geeignete Rechenzentrums-, Netzwerk-, Hardware-, Lizenz- und sonstige Unterauftragnehmer einsetzen. Vertragspartner des Kunden bleibt Exception-Host, sofern vor Vertragsschluss nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben wurde.
4. Verfügbarkeit, Wartung und technische Änderungen
4.1 Eine bestimmte prozentuale Verfügbarkeit oder Reaktionszeit wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde. Planbare Wartungen werden soweit möglich vorher angekündigt; unaufschiebbare Sicherheits- und Notfallmaßnahmen dürfen ohne Vorankündigung erfolgen. Gesetzliche Mängelrechte bleiben unberührt.
4.2 Soweit nicht ausdrücklich dauerhaft zugesagt, besteht kein Anspruch darauf, dass demselben Produkt während der gesamten Vertragslaufzeit dieselbe IP-Adresse, konkrete Hardware, Virtualisierungsplattform, Netzanbindung, derselbe Rackplatz oder dasselbe Rechenzentrum zugewiesen bleibt.
4.3 Änderungen sind nur aus einem sachlichen technischen, sicherheitsbezogenen, rechtlichen, betrieblichen oder wirtschaftlichen Grund zulässig. Sie dürfen die vereinbarte Leistung nicht wesentlich unterschreiten und müssen dem Kunden zumutbar sein. Ersatzhardware muss mindestens gleichwertige Leistungsmerkmale besitzen. Eine Verlagerung erfolgt nur innerhalb der zugesagten oder datenschutzrechtlich zulässigen Region.
4.4 Über planbare Änderungen mit nicht nur unerheblichen Auswirkungen informieren wir angemessen im Voraus. Bei dringenden Sicherheits-, Störungs- oder Rechtsgründen kann die Information nachträglich erfolgen. Gesetzliche Rechte von Verbrauchern bei Änderungen digitaler Produkte bleiben unberührt.
5. Vertragslaufzeit und Kündigung
5.1 Laufzeit, Abrechnung und Kündigungsfrist ergeben sich aus der Produktbeschreibung. Einmalige oder als Prepaid ohne Verlängerung angebotene Produkte enden mit Ablauf des gebuchten Zeitraums.
5.2 Ein Verbrauchervertrag mit anfänglicher Mindestlaufzeit verlängert sich anschließend nur auf unbestimmte Zeit und kann dann jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat gekündigt werden. Für Unternehmer gelten die vereinbarten Verlängerungs- und Kündigungsfristen.
5.3 Eine Kündigung kann über den Kundenbereich, per E-Mail von der hinterlegten Adresse oder über die gesetzlich vorgesehene Kündigungsfunktion erklärt werden. Textform genügt. Soweit nichts anderes vereinbart ist, können unbefristete Verträge von beiden Parteien mit einem Monat Frist gekündigt werden.
5.4 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt. Bei behebbaren Pflichtverletzungen erfolgt grundsätzlich zunächst eine Abmahnung oder angemessene Abhilfefrist, sofern sofortiges Handeln nicht wegen erheblicher Gefahr, eindeutig schwerwiegender rechtswidriger Nutzung oder anderer besonderer Umstände zulässig ist.
5.5 Der Kunde muss seine Daten vor Vertragsende exportieren. Anschließend werden Leistungen deaktiviert und Daten nach den gesetzlichen, vertraglichen oder produktbezogenen Abhol- und Löschfristen gelöscht.
6. Preise, Abrechnung und Zahlung
6.1 Es gelten die bei Bestellung oder im individuellen Angebot ausgewiesenen Preise. Wiederkehrende Entgelte werden im Voraus berechnet, soweit nichts anderes vereinbart ist. Rechnungen sind zum angegebenen Termin ohne Abzug fällig.
6.2 Rechnungskauf, nachträgliche Abrechnung und individuelle Zahlungsziele werden nur nach gesonderter Freigabe angeboten. Die Entscheidung kann anhand der bisherigen Geschäftsbeziehung, insbesondere Vertragsdauer, Zahlungsstatus, Rücklastschriften und offener Forderungen, erfolgen. Ein Anspruch auf eine bestimmte Zahlungsart besteht nicht.
6.3 Nach Eintritt des gesetzlichen Zahlungsverzugs, Mahnung und Ablauf einer angemessenen Zahlungsfrist dürfen betroffene Leistungen verhältnismäßig gesperrt werden. Sofortige Schutzmaßnahmen bleiben bei erheblichem Risiko zulässig. Kündigung und Löschung richten sich nach Ziffer 5.
6.4 Preise laufender Verträge dürfen angepasst werden, wenn sich externe Rechenzentrums-, Energie-, Netz-, Hardware-, Lizenz-, Abgaben- oder Vorleistungskosten nachweisbar ändern. Die Anpassung ist auf die Kostenveränderung begrenzt; Senkungen werden nach denselben Maßstäben berücksichtigt. Über eine Erhöhung informieren wir mindestens sechs Wochen zuvor. Der Kunde kann den betroffenen Vertrag bis zum Wirksamwerden kündigen, soweit nicht seine ausdrückliche Zustimmung erforderlich ist.
7. Kundenguthaben
7.1 Kundenguthaben kann für Leistungen von Exception-Host verwendet werden, wird nicht verzinst und ist ohne Zustimmung nicht übertragbar. Eingezahltes, unverbrauchtes Guthaben wird auf Verlangen oder bei endgültiger Kontoschließung ausgezahlt, soweit keine fälligen Gegenforderungen oder gesetzlichen Zurückbehaltungsgründe entgegenstehen.
7.2 Unentgeltliches Aktions-, Bonus- oder Kulanzguthaben ist nicht auszahlbar. Rückerstattungen dürfen mit Zustimmung des Kunden als Guthaben verbucht werden; gesetzliche Erstattungsansprüche bleiben unberührt.
8. Kundenpflichten und Support
8.1 Der Kunde muss seine Kontaktdaten aktuell halten, Mitteilungen abrufen, sichere Zugangsdaten verwenden und erkennbare Störungen oder Sicherheitsvorfälle unverzüglich melden.
8.2 Bei nicht administrierten Produkten ist der Kunde für Betriebssystem, Anwendungen, Updates, Konfiguration, Zugriffsschutz, Lizenzen und Rechtmäßigkeit seiner Datenverarbeitung verantwortlich. Support umfasst grundsätzlich unsere Infrastruktur, nicht die Administration des Kundensystems.
8.3 Auf ausdrücklichen Wunsch können wir mit vom Kunden bereitgestellten Zugangsdaten eine Fehlerprüfung oder -behebung durchführen. Der Kunde muss zuvor ein Backup erstellen und Zugangsdaten anschließend ändern oder widerrufen. Vergütungspflichtige Zusatzarbeiten werden vor ihrer Ausführung vereinbart.
8.4 Das Ticketsystem ist grundsätzlich rund um die Uhr erreichbar und Anfragen können jederzeit übermittelt werden. Dies bedeutet nicht, dass der Support ständig personell besetzt ist. Soweit nicht ausdrücklich in der Produktbeschreibung oder einer gesonderten Vereinbarung zugesagt, werden weder eine Bearbeitung rund um die Uhr noch bestimmte Reaktions- oder Lösungszeiten geschuldet.
9. Datensicherung
9.1 Der Kunde muss Daten und Konfigurationen regelmäßig eigenständig außerhalb der von uns bereitgestellten Systeme sichern.
9.2 Für Root-Server erstellen wir derzeit in der Regel täglich interne Sicherungen. Dies ist eine freiwillige Zusatzleistung ohne Anspruch auf bestimmte Häufigkeit, Aufbewahrung, Vollständigkeit oder Wiederherstellbarkeit und ersetzt kein Kundenbackup.
9.3 Für Dedicated Server wird kein Backup geschuldet. Bei einem gesondert gebuchten Backup-Produkt richtet sich der Leistungsumfang ausschließlich nach dessen Produktbeschreibung.
10. Zulässige Nutzung und Abuse-Maßnahmen
10.1 Leistungen dürfen nur rechtmäßig und entsprechend der Produktbeschreibung, der Abuse-Politik sowie den einbezogenen besonderen Bedingungen genutzt werden. Für Server-, Cloud- und Webspaceprodukte gelten insbesondere die Zusatzbedingungen für Server- und Webspaceprodukte.
10.2 Wir prüfen Abuse-Meldungen manuell und treffen abhängig von der verfügbaren Tatsachengrundlage, der Schwere und Dringlichkeit des Vorfalls sowie der Gefahr weiterer Schäden verhältnismäßige Maßnahmen. Erscheint eine sofortige Einschränkung oder Sperrung zur Unterbindung fortdauernden Missbrauchs oder zur Abwehr weiterer Schäden angemessen, darf sie ohne vorherige Ankündigung erfolgen. Dies gilt insbesondere bei Spam oder Massenkommunikation ohne Einwilligung oder sonstige ausreichende Rechtsgrundlage, gefälschten oder irreführenden E-Mails, Phishing, Malware, laufenden Angriffen sowie bei behördlichen oder gerichtlichen Anordnungen. Soweit möglich und rechtlich zulässig, informieren wir den Kunden anschließend und geben ihm Gelegenheit zur Stellungnahme und Abhilfe. Einwendungen können per Supportticket oder E-Mail erhoben werden.
10.3 Eine allgemeine Überwachung von Kundeninhalten findet nicht statt. Gesetzliche Prüf-, Auskunfts-, Sperr- und Entfernungspflichten bleiben unberührt.
10.4 Der Kunde stellt Exception-Host von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, soweit diese auf einer vom Kunden zu vertretenden Verletzung gesetzlicher Vorschriften, dieser Bedingungen oder von Rechten Dritter durch ihn oder durch Personen beruhen, denen er die Nutzung seiner Leistungen ermöglicht hat. Die Freistellung umfasst die erforderlichen und angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Exception-Host informiert den Kunden unverzüglich über geltend gemachte Ansprüche und stimmt die Rechtsverteidigung, soweit zumutbar, mit ihm ab. Die Freistellung gilt nicht, soweit Exception-Host den Anspruch selbst verursacht oder mitverursacht hat.
11. Weitervermietung und Nutzung durch Dritte
11.1 Die Weitervermietung ist zulässig, soweit Produkt- oder Lizenzbedingungen nichts anderes bestimmen. Vertragspartner von Exception-Host bleibt ausschließlich der Kunde; ein Vertrag mit dessen Endkunden entsteht nicht.
11.2 Der Kunde ist für Betreuung, Abrechnung und gesetzliche Pflichten gegenüber seinen Endkunden verantwortlich. Er muss seine Nutzer zur Einhaltung der geltenden Regeln verpflichten und für die Bearbeitung von Sicherheits- und Abuse-Hinweisen sorgen.
12. Domains
12.1 Wir vermitteln Domainregistrierung, Verlängerung und Transfer zur zuständigen Registry beziehungsweise zum Registrar. Eine bestimmte Domain ist erst nach erfolgreicher Zuteilung registriert.
12.2 Der Kunde muss vollständige und richtige Inhaberdaten bereitstellen, Rechte Dritter beachten und die ergänzenden Bedingungen der Registry und des Registrars einhalten. Verlängerungs- und Kündigungsfristen ergeben sich aus der Produktbeschreibung.
12.3 Für Entscheidungen der Registry, des Registrars oder einer zuständigen Streit- oder Gerichtsstelle haften wir nur, soweit wir sie zu vertreten haben.
13. Software, Lizenzen und Microsoft-Produkte
13.1 Software und Lizenzen werden als einfaches, nicht übertragbares, auf Vertragsdauer und vereinbarten Umfang beschränktes Nutzungsrecht bereitgestellt. Ergänzende Hersteller- und Distributorbedingungen, insbesondere für Microsoft 365 und Exchange, sind einzuhalten.
13.2 Bei einem eigenen Microsoft-Mandanten ist der Kunde für Benutzer, Berechtigungen, Inhalte und Konfiguration verantwortlich. Endet die zugrunde liegende Lizenz, endet das Nutzungsrecht; der Kunde muss Daten zuvor exportieren.
13.3 Wird ein Herstellerprodukt eingestellt, dürfen wir eine zumutbare Ersatzleistung anbieten oder das betroffene Produkt mit angemessener Frist beenden und vorausbezahlte Entgelte anteilig erstatten.
14. Colocation
14.1 Kundenhardware bleibt Eigentum des Kunden. Zutritt und Arbeiten im Rechenzentrum sind nur nach Anmeldung, Terminbestätigung und nach den Sicherheitsregeln des Rechenzentrums zulässig; Identitätsnachweis und Begleitung können verlangt werden.
14.2 Der Kunde darf nur sichere Geräte innerhalb der vereinbarten Strom-, Platz- und Betriebsgrenzen einsetzen. Bei unmittelbarer Brand-, Strom- oder Sicherheitsgefahr dürfen Geräte sofort abgeschaltet werden. Remote Hands werden nur im vereinbarten Umfang erbracht.
14.3 Nach Vertragsende muss der Kunde seine Hardware innerhalb angemessener Frist abholen oder auf eigene Kosten versenden lassen. Gesetzliche Zurückbehaltungs- und Pfandrechte sowie angemessene Lager- und Versandkosten bleiben unberührt.
15. Anbieterwechsel und Datenportierung
15.1 Soweit eine Leistung unter die Wechselvorschriften des Data Act fällt, unterstützen wir den Kunden im gesetzlich geschuldeten Umfang beim Wechsel zu einem anderen Anbieter oder eigener Infrastruktur sowie bei Export und Löschung seiner exportierbaren Daten.
15.2 Es gelten höchstens die gesetzlichen Kündigungs- und Übergangsfristen. Exportiert werden vom Kunden eingebrachte oder unmittelbar durch seine Nutzung erzeugte Daten in den technisch verfügbaren, rechtlich geschuldeten Formaten. Interne Betriebsdaten, Geschäftsgeheimnisse und sicherheitskritische Informationen sind nur umfasst, soweit dies gesetzlich erforderlich ist. Wechselentgelte werden ausschließlich im gesetzlich zulässigen Umfang erhoben.
16. Mängelrechte und Haftung
16.1 Gesetzliche Mängelrechte bleiben unberührt. Der Kunde soll Störungen möglichst genau melden und bei der Eingrenzung angemessen mitwirken.
16.2 Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz, aufgrund einer übernommenen Garantie und in sonstigen Fällen zwingender Haftung.
16.3 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Diese Beschränkungen gelten auch zugunsten unserer Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
16.4 Bei leicht fahrlässig verursachtem Datenverlust ist die Haftung auf den Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer externer Datensicherung entstanden wäre. Ziffer 16.2 bleibt unberührt.
17. Bestehende Lifetime-Verträge
Für vor Inkrafttreten dieser Fassung wirksam geschlossene Lifetime-Verträge bleiben die bei Abschluss vereinbarte Produktbeschreibung und die damals einbezogenen Bedingungen maßgeblich. Diese AGB verschlechtern ihren Leistungsumfang nicht rückwirkend. Neue Lifetime-Verträge werden auf ihrer Grundlage nicht angeboten. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
18. Änderungen und Schlussbestimmungen
18.1 Wir dürfen diese AGB für laufende Verträge ändern, soweit dies zur Abbildung nachträglicher Rechtsänderungen, höchstrichterlicher Rechtsprechung, technischer oder sicherheitsbezogener Entwicklungen oder zur Schließung einer Regelungslücke erforderlich und dem Kunden zumutbar ist. Hauptleistung und Preis werden nicht allein auf dieser Grundlage geändert.
18.2 Änderungen werden mindestens sechs Wochen zuvor in Textform mitgeteilt. Der Kunde kann bis zum Inkrafttreten widersprechen. Dann gelten die bisherigen Bedingungen fort, soweit dies rechtlich und betrieblich zumutbar ist; andernfalls kann der betroffene Vertrag zum Änderungszeitpunkt ordentlich beendet werden. Erforderliche ausdrückliche Zustimmungen bleiben vorbehalten.
18.3 Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Verbrauchern bleibt der Schutz zwingender Vorschriften ihres gewöhnlichen Aufenthalts erhalten. Für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist der Sitz von Exception-Host Gerichtsstand; ausschließliche gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
18.4 Verbraucher werden gesondert über ihr gesetzliches Widerrufsrecht informiert.